Satzung

§ 1 Name, Sitz und Zugehörigkeit
  1. Der Verein hat den Namen Christlicher Verein Junger Menschen Öschingen (abgekürzt = CVJM Öschingen).
  2. Der Sitz des Vereins ist ÖSCHINGEN. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht TÜBINGEN eingetragen.
  3. Der Verein ist dem CVJM-Landesverband Württemberg eV. im Evangelischen Jugendwerk und dadurch auch dem CVJM-Gesamtverband und dem Weltbund der CVJM angeschlossen.
§ 2 Zweck des Vereins
  1. Grundlage der Arbeit des Vereins ist:
    • a) Der Verein bekennt sich zu dem Herrn Jesus Christus als Gottes Sohn und Heiland der Welt und hält Gottes Wort für die alleinige Richtschnur des Lebens.
      b) Der Verein steht auf der von der Weltkonferenz der Christlichen Vereine Junger Männer am 22. August 1855 in Paris beschlossenen Zielerklärung ("Pariser Basis"):
      "Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu vereinen, welche Jesus Christus nach der heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine J ünger sein und gemeinsam danach frachten wollen, das Reich ihres Meisters unter Jungen Männern auszubreiten.“
      c) Mädchenarbeit und koedukative (gemischte) Arbeit kann auch im Rahmen dieser Zielerklärung betrieben werden.
  2. Der Verein übernimmt den geschichtlichen Auftrag der CVJM als einer freien und unabhängigen missionarischen Laienbewegung. Er wendet sich an alle jungen Menschen ohne Unterschied des Bekenntnisses, der Nationalität, der Rasse und der politischen Auffassung.
  3. Der Verein sucht seinen Zweck, jungen Menschen Wegweiser zu Jesus Christus zu sein, vor allem zu erreichen durch
    • a) Beschäftigung mit der Bibel, Gebetskreise, Ausspracheabende und Evangelisationen,
      b) Beratung und Betreuung in inneren und äußeren Nöten,
      c) Vorträge, Informationen, Sport, Spiel, Freizeiten und Wanderungen,
      d) die Schaffung und Führung entsprechender Heime und Einrichtungen, soweit dies möglich und erforderlich ist.
§ 3 Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Vereins kann werden, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und bereit ist, die Satzung des Vereins anzuerkennen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Die Mitglieder
    • a) bekennen sich zu Jesus Christus als Gott und Heiland der Welt und seinen missionarischen Auftrag,
      b) tragen die Verantwortung für die Aufgaben des Vereins und beten für seine Arbeit,
      c) treffen sich regelmäßig unter Gottes Wort.
  3. Zum Ehrenmitglied kann durch den Ausschuß ernannt werden, wer sich um den Verein besonders verdient gemacht hat.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung dem Vorsitzenden gegenüber, durch Ausschluß aus dem Verein und durch Tod. Der Ausschluß aus dem Verein kann durch den Ausschuß beschlossen werden, nach vorheriger mündlicher Anhörung, wenn das Mitglied der Satzung des Vereins zuwider handelt oder durch Äußerungen oder Handlungen den Verein schädigt.
§ 4 Gliederung
  1. Der CVJM gliedert sich vorwiegend in Jungschargruppen,  Konfirmanden- und Jugendkreise, Offene Jugendarbeit, Junge Erwachsenen- und Familienarbeit, Mutter- Kind- Treffs, Haus- und Bibelkreise, Posaunenchor, Sort- und Hobbygruppen, CVJM- Café. Diese Gliederung kann durch Beschluß des Ausschusses jederzeit geändert werden. Neue Zweige, soweit sie der Satzung entsprechen, können hinzugefügt werden.
  2. Zur Förderung der CVJM-Arbeit können Freundeskreise gebildet werden.
§ 5 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und einem Stellvertreter. Die Mitgliederversammlung kann jedoch, aufgrund eines Antrags von mindestens 7 Mitgliedern, vor einer Vorstandswahl für die Dauer der bevorstehenden Amtszeit beschließen, dass zwei Stellvertreter bestellt werden. Alle Vorstandsmitglieder müssen volljährig sein. Im Innenverhältnis steht die Geschäftsführung dem Vorsitzenden zu, im Verhinderungsfall seinem Stellvertreter bzw., falls zwei Stellvertreter bestellt sind, dem 1.Stellvertreter und, falls auch dieser verhindert sein sollte, dem 2.Stellvertreter. Der Vorstand soll sich in allen wichtigen Vereinsangelegenheiten mit dem Ausschuss beraten. Der Vorstand betreut auch den Freundeskreis.
  2. Der Vorsitzende und sein/seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Wiederwahl ist möglich.
  3. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlungen und die Ausschusssitzungen. Er ist für die Durchführung der von diesen gefassten Beschlüsse verantwortlich. Im Verhinderungsfalle gelten die Regelungen über die Geschäftsführung in Absatz 1. sinngemäß. 
  4. Der Vorsitzende und sein bzw. seine Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeweils alleine.
§ 6 Ausschuß
  1. Der Ausschuß besteht aus sieben Mitgliedern. (Bei Bedarf einem zusätzlichen vom Ausschuß berufenen Vereinsmitglied für Sonderaufgaben.) Kraft Amtes gehört der Vorstand und der Kassier zum Ausschuß.
  2. Die Wahl des Ausschusses erfolgt durch die Mitgliederversammlung entsprechend den Vorschlägen aus den Reihen der Mitglieder.
    Ausschußmitglied kann werden, wer das 17. Lebensjahr vollendet hat. Die Hälfte der Mitglieder kann unter zwanzig Jahren sein. Die Ausschußmitglieder werden in geheimer Wahl auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Bei der Wahl entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit erfolgt Stichwahl.
  3. Der Ausschuß ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Zum Ausschluß eines Mitgliedes ist 3/4-Mehrheit der anwesenden Ausschußmitglieder erforderlich.
  4. Der Ausschuß ist vor allem zuständig für
    • a) die Gliederung der Arbeit des Vereins (§ 4 (1)),
      b) die Jahresplanung,
      c) die Mitwirkung bei der Berufung der verantwortlichen Mitarbeiter der einzelnen Gruppen,
      d) die Anstellung von Mitarbeitern,
      e) die Verwaltung des Vermögens und für Bauvorhaben,
      f) die Vorbereitung der Anträge an die Mitgliederversammlung,
      g) die Wahl des Schriftführers aus seinen Reihen.
  5. Der jeweilige Ortspfarrer kann dem Ausschuß auf dessen Beschluß zusätzlich angehören.
  6. Scheidet ein Ausschußmitglied aus, rückt der bei der Wahl nächst gewählte Bewerber nach (nächst höchste Stimmenzahl). Ist kein weiterer Bewerber vorhanden, bestimmt der Vorstand einen Vertreter bis zu nächsten Wahl.
§ 7 Mitgliederversammlung
  1. Der Vorstand ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich, möglichst im ersten Kalender-vierteljahr, eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Zu weiteren Mitgliederversammlungen kann der Ausschuß jederzeit einladen. Der Ausschuß ist verpflichtet, auf Antrag von wenigstens 1/3 aller Mitglieder des Vereins unter schriftlicher Angabe der zur Verhandlung anstehenden Punkte eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
  2. Aufgabe der Mitgliederversammlung:
    • a) die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte, des Kassenberichts und des Berichts der Rechnungsprüfer,
      b) die Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses,
      c) die Wahl des Ausschusses, des Vorstandes, des Kassiers und der Rechnungsprüfer,
      d) die Beratung der Anträge, die mindestens zehn Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden müssen.
  3. Die Einladung zu den Mitgliederversammlungen sind jedem Mitglied mindestens vierzehn Tage vor der Versammlung schriftlich zu übersenden.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß eingeladen wurde und wenigstens 1/3 der Mitglieder oder unabhängig davon mindestens fünfzig Mitglieder anwesend sind. Wird festgestellt, daß die Mitgliederversammlung beschlußunfähig ist, so hat der Vorsitzende zu einer erneuten Mitgliederversammlung, die innerhalb von zwei Monaten stattfinden muß, einzuladen. Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
  5. Beschlüsse werden, soweit nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit gefaßt. Stimmenthaltungen gelten nicht als Nein-Stimmen. Bei Beschlüssen ist nach Möglichkeit Einmütigkeit anzustreben.
  6. Uber die in der Mitgliederversammlung geführten Verhandlungen und gefaßten Beschlüsse führt der Schriftführer ein Protokoll, das vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterschreiben ist.
§ 8 Rechnungsführung
  1. Die Kasse des Vereins wird vom Kassier geführt, der von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von vier Jahren gewählt wird. Mindestens einmal im Jahr wird die Kasse und die Rechnung von den gewählten Rechnungsprüfern geprüft.
  2. Zur Bestreitung der Kosten des Vereins dienen:
    • a) die von der Mitgliederversammlung oder dem Ausschuß festgesetzten regelmäßigen Mitgliederbeiträge,
      b) Opfer, Spenden, Zuschüsse,
      c) Beiträge des Freundeskreises, sowie der Freunde und Gönner des Vereins.
§ 9 Gemeinnützigkeit
  1. Der CVJM Öschingen e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfogt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 10 Satzungsänderung
  1. Der § 2 (1) a) und b) der Satzung sind als Grundlage des Vereins von jeder Änderung ausgeschlossen.
  2. Die übrige Satzung kann nur geändert werden, wenn mindestens 3/4 aller Ausschußmitglieder und 3/4 aller anwesenden Mitglieder in einer Mitgliederversammlung die Änderung beschließen.
  3. Eine Anderung des Zwecks des Vereins darf nur im Rahmen von gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Zwecken im Sinne der geltenden Steuergesetze erfolgen.
§ 11 Auflösung und Aufhebung
  1. Die Auflösung des Vereins kann erfolgen:
    • a) durch Beschluß der Mitgliederversammlung. Dieser Beschluß bedarf einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder, mindestens aber der Zustimmung der Hälfte aller Mitglieder des Vereins.
      b) mit Zustimmung von 3/4 der Ausschußmitglieder.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen durch Ausschußbeschluß an eine als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft oder juristische Person anderer Art, die es auf christlicher Grundlage zur Förderung der Jugendpflege und -fürsorge im Sinne der Zweckbestimmung dieser Satzung zu verwenden hat.
  3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Vorstehende Satzung tritt an Stelle der am 08. Mai 1973 aufgestellten Urschrift.

Folgende Paragraphen der Satzung wurden geändert:

§ 6 Abs.1; § 7 Abs.2; § 8 Abs.1 durch Mitgliederbeschluß am 17.02.1984.
§ 7 Abs.4 durch Mitgliederbeschluß am 13.02.1993.
§ 9 Abs.1-4, § 11 Abs.3 durch Mitgliederbeschluß am 14.02.1998. 
$ 3 Abs. 4; $ 4 Abs. 1; $ 7 Abs. 1,2b + d, 4 durch Mitgliederbeschluß am 10.02.2007 

Öschingen, den 11. Februar  2007